· 

Mein allerallererster Blog-Artikel und die Kartoffel

Juhuu... liebes Internet, ich bin auf den Weg zu Dir! Vor kurzem habe ich mir gedacht - warum soll ich meine Erkenntnisse und Erlebnisse des Lebens denn nur für mich behalten... vielleicht hat ja jemand von Euch seine Freude daran, diese mit mir zu teilen. So sitze ich nun hier an meinem ersten Blog-Artikel, bin ein wenig nachdenklich über meinen Schreibstil... um mich schließlich zu entscheiden, einfach los zu legen. So wie ich erzählen würde. Und einfach so, wie ich jetzt gerade bin, denke und fühle.

 

"Ist das professionell genug?" ...  "Will ich das so?" ... "Erstelle ich nicht besser vorher ein Konzept?" ..."Wenn ich in einem Jahr wieder auf diesen Text schaue, empfinde ich ihn vielleicht als nicht mehr angemessen...?!?!" ... "Sollte ich nicht ein wenig "spirituell gediegener" wirken?!?" ... schwirrt es kurz in meinem Kopf. Ich mag aber nicht weiter darüber nachdenken. Und ich nehme an, Du auch nicht. ;-)

 

Ich berichte Dir lieber von der Kartoffel. Der ersten Kartoffel, die ich in diesem meinem Leben in der Hand hielt, um sie in meinem tegut... Pflanzgarten in die Erde zu stecken. Ich bin als typisches Supermarkt-Kind groß geworden, unser Garten bestand aus Rasen, einem Kirschbaum und weiterer zierreicher Natur, außer den Kirschen gab es nichts essbares zu ernten. Meine Initiative für eine Kakteen-Sammlung durfte irgendwann ebenso wie das Gitarre spielen lernen der vermehrten Zeit für Tennis Matches weichen... auch wenn ich gerne draußen bin und war und die Natur liebe... mit Gedanken zum Pflanzenwachstum hatte in der Zwischenzeit keinen wirklichen Touchpoint. Bis ich nun das erste Mal eine Kartoffel in der Hand hielt, nicht um sie zu schälen und in einen Topf zu tun, sondern in der Erde zu vergraben, so dass ich später ganz viele derselbigen ernten kann.

Dieser Moment berührte mich sehr. Wie weit hält uns unser Supermarkt-Konsumverhalten doch vom wahren Leben fern... das erste Mal in meinem Leben spürte ich eine solch tiefe Ehrfurcht vor der Magie, Weisheit und Großzügigkeit von Mutter Erde, die mich wahrhaft demütig stimmte... wie wir doch mit allem versorgt werden, was wir benötigen. Rein theoretisch war ich mir bereits zuvor ziemlich exakt über diesen Fakt bewusst... doch ganzheitlich zu spüren, ist etwas ganz anderes. Dieser kurze Augenblick hat mich in die völlige Begeisterung für das Wachstum und die Fülle versetzt. Die Vielfalt der Pflanzen auf meinem Ackerstück und auf meinem Balkon hat sich seitdem reich vermehrt. Ich bin immer noch völlig aus dem Häuschen bei jedem Wachstumsschritt, den ich beobachten darf, jedes Blatt, das plötzlich viel größer ist als noch am Tag zuvor. Kräuter, Obst, Gemüse, Blumen... alles darf sich tummeln. Und ich neue Welten entdecken im Hinblick auf Anzuchtmöglichkeiten, natürliche Kreisläufe, Pflanzenbedürfnisse und mehr. Bestimmt wird noch ein Blog-Artikel über Kulinarisches folgen mit einem oder mehreren Rezepten aus den Leckereien meines grünen und bunten Gartens. :-)

Von Herzen, Deine

Kirsten Eleisia

 

Blog abonnieren und im RSS Reader lesen

Teile die Botschaft, um sie auch anderen weiter zu geben: